15.12.2022 Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht in der kurzen Frist#
Konjunkturphasen#
vorher: Trend, jetzt Zyklus
2 Phasenschema: Aufschwung (Boom); Abschwung (Rezession)
4 Phasenschema:
steigende Auslastung / sinkende Auslastung
Überauslastung / Unterauslastung
Überauslastung |
Unterauslastung |
|
---|---|---|
steigende A. |
Boom |
Erholung |
sinkende A. |
Abkühlung |
Krise |
stylisiertes Schema:
Verwendungsrechnung#
Methode der BIP-Berechnung
Private Konsumausgaben C
+ Staatsausgaben G
------------------------
= Konsumausgaben
+ Bruttoinvestitionen I
+ Exporte X
- Importe Z
========================
= BIP Y
Y = C + G + I + X - Z
Wachstumsbeitrag#
Anteil der Unterkategorien am Wachstum des BIPs
Berechnung:
$
wichtige Gleichungen
Verwendungsidentität:
Konsum:
(Consum, Savings, Taxes)
Gleichsetzen von 1 und 2 und Kürzen C:
$
geschlossene Wirtschaft: Staatliche Mehrausgaben = Ersparnissüberhang
offene Wirtschaft: staatliche Mehrausgaben = Verschuldung Ausland erhöhen
Keynesianisches Modell#
Keynes an sich ist so ein Banger, aber sein Modell nervt
Annahme: Güterpreise kurzfristig starr
Konsumfunktion:
Vermögen
BIP = Y
Steuern T
Investitionsfunktion
R = Realzins
A = Produktivität
Staatsausgaben = exogen, unabhängig von Konjunktur
Importfunktion
(Wechselkurs)Exportfunktion:
Handelsbilanz:
Keynesianisches Modell = nachfrageorientiert
$
Unternehmen passen sich an Nachfrage an
Ausgaben abhängig von Einkommen, aber unterproportional:
zusätzliches Einkommen teilweise gespart und
für Importe ausgegen
Gleichgewicht in A (immer mit 45% Linie)
komparative Statik: Anstieg der Staatsausgaben
Kurve DD verschiebt nach oben
Angebot passt sich an
um mehr als Anstieg der Staatsausgaben, da diese zurückverwendet werden
Multiplikatoreffekt
IS-LM Modell#
analytische Modellierung von Keynes General Theory
Anpassung von Modell an Inflationäre Wirkung
Betrachtung von Geldmarkt und Gütermarkt
bestimmt #klausurrelevant
IS-Kurve = Geldmarkt#
mögliche Kombinationen von Zinssätzen und realen Marktoutput
Annahme: I=S, Investittionen = Ersparnisse
höhere Zinssätze = weniger Investitionen = weniger Nachfrage
Ableitung der Nachfrage nach Zinssatz
IS-Kuve = abhängig von Zinsreagibilität der Nachfrage
Niedriger Zins = bessere Wirtschaft
ohne Inflation:
i=R
Alternativ: exogene Erhöhung der Nachfrage
= keine Zinswirkung!
MP = Monetary Policy#
die Zentralbank setzt den Marktzins = Monetäre Politik
nach John Taylor (1993)
IS-MP#
Treffpunkt beider Kurven
Instrumente des Staates:
Fiskalpolitik (restriktiv / expansiv)
Geldpolitik (retstrikitv / expansiv)
expansive Fiskalpolitik |
restritkive Geldpolitik |
---|---|
durch Zusammenspiel beider Politik lässt sich jeder Punkt in Graph erreichen!
Geldmarkt & Zinspolitik#
Übung#
Aufgabe Ausgabenmultiplikator
Konsumfunktion:
Agg. Nachfrage:
Angebot = Nachfrage
Gütermarkt GG:
nach Y:
Ausgabenmultipliaktor:
bei Sparquote von 0,2:
Anstieg Staatsausgaben um 1 Einheit
= Anstieg Y um 5